HV 2018 – ein toller Leistungsausweis

14.06.2018

Zur 17. Mitgliederversammlung hiess Präsident Hanspeter Sonderegger am Donnerstagabend im Bildungsraum der APM Technica AG in Heerbrugg willkommen. Mit grossem Interesse folgten die Mitglieder den Ausführungen der Geschäftsstellenleiterin Silvia Hermann-Segmüller. Im Berichtsjahr sei es gelungen, von rund 40 Hilfesuchenden deren 15 eine neue Perspektive zu eröffnen und weiteren zwei Personen der Arbeitsplatz zu sichern. Trotz diesem tollen Leistungsausweis werde es zunehmend schwieriger, Arbeitgeber zu finden, die dazu bereit seien, Menschen mit psychischer Beeinträchtigung eine Chance zum Wiedereinstieg zu bieten. Mit grosser Dankbarkeit wandte sich Hermann an jene Unternehmer, die dazu Hand böten. Besonders wertvoll sei auch die Unterstützung von der Fachgruppe mit Theresa Wyss vom RAV, Claude Stadler von der SFS, Brigitte Lüchinger, Lüchinger Metallbau Kriessern und Hansjörg Lehmann gewesen. Die Geschäftsstellenleiterin appellierte an die Arbeitgeber, bei Verdacht auf eine psychische Beeinträchtigung eines Mitarbeitenden doch mit SwissCross Kontakt aufzunehmen.

Einzigartig in der Region
„In der Integration von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung sind wir als Verein mit derzeit rund 200 zahlenden Mitgliedern in der Region einzigartig“, erklärte SwissCross-Präsident Hanspeter Sonderegger in seinem Jahresbericht. Es gelinge immer wieder, Menschen in den Arbeitsprozess zurückzuführen, die oft keine Versicherungsleistungen beziehen und seit längerer Zeit von der Sozialhilfe leben würden. Der Verein SwissCross helfe mit seinem Engagement mit, die Rheintaler Gemeinden im Einzugsgebiet von St.Margrethen bis Rüthi nachhaltig zu entlasten.

Gemeinnützige Zielsetzung
Wie Sonderegger erklärte, verfolgt SwissCross ausschliesslich eine gemeinnützige Zielsetzung, finanziert über Mitgliederbeiträge und Spenden. Nur rund ein Drittel der Kosten würden von den Gemeinden getragen. Bedauerlicherweise würden Subventionen von Bund und Kanton gänzlich ausbleiben. Hinzu komme, dass die Spenden von Stiftungen immer kleiner ausfallen würden. Die notwendigen Mittel zu beschaffen, werde zur grössten Herausforderung. Die Rhema-Präsenz sei ein voller Erfolg gewesen, habe SwissCross dabei doch einem breiteren Publikum näher gebracht werden können. Allen, die beim Aufbau und mit der Standpräsenz zum guten Gelingen beigetragen haben, gebühre ein besonderes Danke schön. 

Beitrag angepasst
Der Bericht der Geschäftsstellenleiterin und des Vereinspräsidenten wurden einstimmig genehmigt, ebenso die Jahresrechnung, vorgelegt von Leo Büchel. Einnahmen von 29‘334  Franken standen Ausgaben von 43‘909 Franken gegenüber, was zu einem Verlust von 14‘575 Franken führte. Um die stetig steigenden Ausgaben wieder in den Griff zu bekommen, schlug der Vorstand der Versammlung vor, den Mitgliederbeitrag von bisher 20 auf 30 Franken (natürliche Personen) beziehungsweise von 50 auf 70 Franken (juristische Personen) zu erhöhen. Der Antrag wurde einstimmig genehmigt. Kassier Leo Büchel war es ein Bedürfnis, die eingegangenen grosszügigen Spenden der Karl-Zünd-Stiftung in Altstätten sowie Schumont AG, Rüthi, speziell zu verdanken.

Neues Vorstandsmitglied
Brigitte Lüchinger, Kriessern, Leo Büchel, Rüthi, und Roger Wild, Altstätten, wurden einstimmig in globo wiedergewählt. Einstimmig wurde mit grossem Applaus auch Hanspeter Sonderegger, Altstätten, als Präsident bestätigt. Mit Applaus wurde neu Angelo Bont, Oberriet, in den Vorstand aufgenommen. Einstimmig wurden auch die Revisoren Marlene Hasler, Widnau, und Thomas Ammann, Rüthi, bestätigt. Hansjörg Lehmann wurde mit einem Mundharmonika-Blues von Roger Wild und einem Präsent für die jahrelange Mitarbeit im Vorstand und in der Fachgruppe gedankt.

Charmante Gastgeber
Zum gemütlichen Teil hatten Arthur Philipp, Inhaber der APM Technica AG, und dessen Marketingleiterin Martina Metzler eingeladen. Arthur Philipp blickte als Träger des Rheintaler Wirtschaftspreises 2018 auf die Erfolgsgeschichte seiner Firma mit heute über 140 Mitarbeitenden an den Standorten Heerbrugg, Cham, La Chaux-de-Fonds und auf den Philippinen sowie in Deutschland zurück und machte dabei kein Hehl daraus, dass er als Full-Service-Anbieter im Bereich Klebe- und Oberflächentechnologien bereits auch die Fühler nach den USA ausstrecke. Nach dem bildlichen Firmenrundgang lud er die SwissCross-Familie zum Apéro und gemütlichen Ausklang ein.

(Zeitungsbericht von René Jann)


Sozialpartner an der RHEMA 2018

07.05.2018

An der RHEMA präsentiert sich swiss cross als Sozialpartner

„Beratung und Begleitung zur Reintegration in die Arbeitswelt sind unsere Bestrebungen“, erzählt Silvia Hermann-Segmüller, Geschäftsstellenleiterin Altstätten. 
"Gemeinsam mit den Klienten und Arbeitgebern schaffen wir Hindernisse aus dem Weg". Dies ist denn auch das Motto des Messeauftrittes. 

Simon Büchel, Messeleiter der RHEMA, ist überzeugt: „Der Verein Swiss Cross fördert den Austausch zwischen den Betroffenen und den Rheintaler Unternehmern. Er trägt somit zur Sensibilisierung einer heiklen, oft stigmatisierten Thematik ein. Die Zusammenarbeit mit dem Verein Swiss Cross passt bewusst sehr gut ins Messejahr 2018. Mit dem Messe-Motto „Handwerk I Leidenschaft I Fleiss“ greifen wir Eigenschaften auf, welche die Motivation und den oft wichtigen nötigen Durchhaltewillen von Betroffenen aber insbesondere auch Arbeitgebern anspricht.“

Link zur Rhema


Hauptversammlung vom Juni 2017

19.06.2017

Die 16. Mitgliederversammlung des Vereins swiss cross fand im Neubau Bleichli von Rhyboot in Altstätten statt.

Der  Präsident Hanspeter Sonderegger begrüsste die Mitglieder zu 16. Mitgliederversammlung und führte speditiv durch die Traktanden. Er informierte in seinem Jahresbericht, dass dem Verein heute über 200  zahlende Mitglieder angehören. Nach wie vor hat der Verein eine gemeinnützige Zielsetzung, nämlich Menschen mit psychischer Beeinträchtigung wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Swiss cross entlastet damit nachhaltig die Sozialhilfe im Einzugsgebiet von Rüthi bis St. Margrethen.

30 Menschen unterstützt
Mit einem Ausgabenbudget von knapp 23‘000 Franken hätten im Berichtsjahr 30 Menschen, Fachpersonen sowie einige Arbeitgeber die Unterstützung von swiss cross in Anspruch genommen. Für elf  Personen konnte die persönliche Situation durch Stellenvermittlung, Stellenerhalt oder Job-Coaching nachhaltig verbessert werden. Eine Erfolgsquote, die seinesgleichen sucht. Die Finanzierung erfolgt durch Mitglieder- und Gemeindebeiträge und Spenden.  Unterstützung von Bund und Kanton fehlen leider gänzlich. Erfreulicherweise haben die Rheintaler Gemeinden beschlossen, den Gemeinde-Beitrag zu erhöhen.

Über 20 Jahre Erfahrung
Die Geschäftsstellenleiterin Silvia Hermann arbeitet seit über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen mit Menschen, die sich mit der Arbeitssuche oder Problemen am Arbeitsplatz auseinandersetzen müssen. Die Aufgabe des Vereins hat sich in den letzten Jahren nicht sonderlich verändert. Die Kernaufgabe, Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung in der Arbeitswelt beizustehen und ihnen zu einer Neuorientierung zu verhelfen, ist unverändert. Es erstaunt, dass trotz einer markanten Zunahme von psychischen Erkrankungen es in unserer Gesellschaft immer noch nicht tolerierbar erscheint, dies als vorübergehende Störung oder Beeinträchtigung zu sehen und anzuerkennen. Diese Tatsache macht es immer schwerer, die Betroffenen überhaupt irgendwo integrieren zu können.

Verlust in der Kasse
Kassier Leo Büchel, Rüthi, gab bekannt, dass Einnahmen von Fr. 22‘065.00 (Mitglieder- und Gemeindebeiträge, Spenden, Kostenbeteiligungen sowie Zinsertrag) Ausgaben von Fr. 22‘698.40  gegenüberstehen, was einem kleinen Ausgabenüberschuss von Fr. 633.40  entspreche. Der Jahresbeitrag soll weiter 20 Franken für natürliche und ab 50 Franken für juristische Personen betragen.

Wahlen einstimmig
Der Jahresbericht des Präsidenten, der Geschäftsstellenleiterin und der Kassabericht wurden einstimmig genehmigt. In globo wurden im Vorstand Kassier Leo Büchel, Rüthi, Brigitte Lüchinger, Kriessern, Roger Wild, Altstätten und Hansjörg Lehmann, Oberegg, zur Wiederwahl vorgeschlagen und einstimmig für ein weiteres Jahr gewählt. In Abwesenheit bestätigt wurden Marlene Hasler, Widnau und Nationalrat Thomas Ammann, Rüthi, als Revisoren. Ebenfalls einstimmig gewählt wurde Hanspeter Sonderegger, Altstätten als Präsident von swiss cross.

Der Präsident bedankte sich in seinem Schlusswort bei den Mitgliedern der Fachgruppe, dem Arbeitgeberverband AGV Rheintal, den Gemeinden im Einzugsgebiet, bei den Mitarbeitenden des RAV Heerbrugg und der IV  für die kooperative und unterstützende Zusammenarbeit. Einen speziellen Dank richtet er an die Geschäftsstellenleiterin Silvia Hermann für die hervorragende Arbeit. Mit viel Herzblut, grossem Einfühlungsvermögen, hervorragendem Verhandlungsgeschick und einem grossen Engagement an vorderster Front gelingt es ihr immer wieder, die Situation der Hilfesuchenden wesentlich zu verbessern. (so)


Hauptversammlung vom Juni 2016

11.06.2016

Die 15. Mitgliederversammlung des Vereins swiss cross fand im Campus der Firma Jansen AG, Oberriet, statt.

Albert Koller, Leiter Jansen Academy, hiess die Mitglieder von swiss cross im Campus der Firma Jansen in Oberriet willkommen. Er stellte eindrücklich die Firma Jansen mit den diversen Produkten und Dienstleistungen vor. Dann war es Präsident Hanspeter Sonderegger, der speditiv durch die Traktanden der 15. Mitgliederversammlung führte. Er informierte in seinem Jahresbericht, dass dem Verein heute 165 zahlende Mitglieder angehören. Nach wie vor hat der Verein eine gemeinnützige Zielsetzung, nämlich Menschen mit psychischer Beeinträchtigung wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Swiss cross entlastet damit nachhaltig die Sozialhilfe im Einzugsgebiet von Rüthi bis Rheineck.

21 Menschen begleitet
Mit einem Ausgabenbudget von knapp 25‘000 Franken hätten im Berichtsjahr 21 Menschen begleitet werden können. Davon konnte für sieben Personen der Arbeitsplatz gesichert und für neun Personen eine neue Perspektive im Arbeitsmarkt erlangt werden, das heisst für sechzehn von einundzwanzig Hilfesuchenden konnte eine bessere Lösung gefunden werden. Eine Erfolgsquote, die seinesgleichen sucht. Erklärtes Ziel des Vereins sie weiterhin: Stellenvermittlung, Beratung und Begleitung bei der Stellensuche, Stellenerhalt, Zusammenarbeit mit den Sozialämtern und den Gemeinden und die Sicherstellung der weiteren Finanzierung durch Mitgliederbeiträge und Spenden. Unterstützung von Bund und Kanton fehlen noch immer gänzlich, bedauerte der  Präsident, der darauf hinwies, dass seit einigen Jahren Sozialämter und Ratsuchende den Kontakt zu swiss cross suchen würden.
 

20 Jahre Erfahrung
Die Geschäftsstellenleiterin Silvia Hermann arbeitet seit 20 Jahren in verschiedenen Funktionen mit Menschen, die sich mit der Arbeitssuche oder Problemen am Arbeitsplatz auseinandersetzen müssen. In den letzten Jahren beobachtete sie, dass praktisch alle Menschen in ihrer Arbeitswelt speziell gefordert, ja oft überfordert sind. Diese Situation, als Ausnahmesituation, nennt man Herausforderung und ist für die Weiterentwicklung oft dienlich. Die meisten Menschen können normalerweise gut damit umgehen. Problematischer wird es erst, wenn dieser Zustand über längere Zeit, manchmal über Jahre, anhält und keine Änderung in Sicht ist. Damit gelangen immer mehr Menschen an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Hat diese Lebensweise auf unsere Gesundheit einen Einfluss? Zu dieser Frage liefert unser Gesundheitswesen klare Fakten. Noch nie waren die Gesundheitskosten so hoch wie heute und die höchste Krankheitsentwicklung wird seit Jahren im psychischen Bereich festgestellt. Gerade jene Menschen, bei denen eine psychische Erkrankung einen Unterbruch erfordert, erhalten bei swiss cross Unterstützung. Mit zwei konkreten Beispielen gab Silvia Hermann Einblick in die erfolgreiche operative Tätigkeit der Geschäftsstelle.
 

Verlust in der Kasse
Kassier Leo Büchel, Rüthi, gab bekannt, dass Einnahmen von Fr. 15‘226.45 (Mitgliederbeiträge, Beiträge Gemeinden, Spenden, Beiträge, Kostenbeteiligungen sowie Zinsertrag vom Vereinskonto) Ausgaben von Fr. 25‘144.35 gegenüberstehen, was einem Ausgabenüberschuss von Fr. 9‘917.90 entspreche. Das Eigenkapital des Vereins sei damit auf Fr. 28‘828.47 geschrumpft. Der Jahresbeitrag soll weiter 20 Franken für natürliche und ab 50 Franken für juristische Personen betragen.
 

Wahlen einstimmig
Der Jahresbericht des Präsidenten, der Geschäftsstellenleiterin und der Kassabericht wurden einstimmig genehmigt. In globo wurden im Vorstand Kassier Leo Büchel, Rüthi, Brigitte Lüchinger, Kriessern, Roger Wild, Altstätten und Hansjörg Lehmann, Oberegg, zur Wiederwahl vorgeschlagen und einstimmig gewählt. In Abwesenheit bestätigt wurden Marlene Hasler, Widnau und Nationalrat Thomas Ammann, Rüthi, als Revisoren. Ebenfalls einstimmig gewählt wurde Hanspeter Sonderegger, Altstätten als Präsident von swiss cross.

Der Präsident bedankte sich in seinem Schlusswort bei den Mitgliedern der Fachgruppe, dem Arbeitgeberverband AGV Rheintal, den Gemeinden im Einzugsgebiet, bei den Mitarbeitenden des RAV Heerbrugg und der IV  für die kooperative und unterstützende Zusammenarbeit. Einen speziellen Dank richtet er an die Geschäftsstellenleiterin Silvia Hermann für die hervorragende Arbeit. Mit viel Herzblut, grossem Einfühlungsvermögen, hervorragendem Verhandlungsgeschick und einem grossen Engagement an vorderster Front gelingt es ihr immer wieder, die Situation der Hilfesuchenden wesentlich zu verbessern. Ein Dankeschön gebührt auch der Firma Jansen AG, Oberriet, vertreten durch Albert Koller, für die grosszügige Gastfreundschaft und den offerierten Apéro im Anschluss an die Mitgliederversammlung. (so)


Hauptversammlung vom 9. Juni 2015

11.06.2015

Die 14. Hauptversammlung des Vereins Swiss Cross stand im Zeichen des Wechsels im Präsidium: Hanspeter Sonderegger löst Urs Baumgartner ab. Remo Maurer tritt ins zweite Glied zurück. Silvia Hermann wurde für fünf engagierte Jahre als Geschäftsstellenleiterin geehrt.

RENE JANN, Der Rheintaler vom 11. Juni 2015

Brigitte Lüchinger hiess als Hausherrin der Firma Lüchinger Metallbau AG, Kriessern, willkommen und stellte kurz das bereits seit knapp 50 Jahren im Rheintal erfolgreich wirkende Unternehmen und dessen Produktepalette vor. Dann war es Präsident Urs Baumgartner, der speditiv durch die Traktanden führte. So informierte er in seinem Jahresbericht, dass dem Verein Swiss Cross heute 214 zahlende Mitglieder angehören. Nach wie vor habe der vor 15 Jahren gegründete Verein eine ausschliesslich gemeinnützige Zielsetzung, nämlich Menschen mit psychischer Beeinträchtigung wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern und so die Sozialhilfe im Einzugsgebiet von Rheineck bis Rüthi nachhaltig zu entlasten.

28 Menschen begleitet
Mit einem Ausgabenbudget von knapp 32 000 Franken hätten im Berichtsjahr 28 Menschen begleitet werden können. Sieben von ihnen habe man erfolgreich in die Arbeitswelt vermitteln können. Fünf weitere Klienten hätten eine befristete Anstellung gefunden, und gemeinsam mit der Geschäftsstellenleiterin Silvia Hermann sei es gelungen, den Arbeitsplatz zu erhalten. Für 57 Prozent aller Klienten sei somit eine Lösung gefunden worden, was für den Verein ein grosser Erfolg bedeute. Dabei betonte Urs Baumgartner, dass Swiss Cross sich um Menschen kümmere, die oft nicht nur Langzeitarbeitslose seien, sondern auch psychisch einiges mitgemacht und überdies keinen Versicherungsschutz mehr hätten. Erklärtes Ziel des Vereins sei: Stellenvermittlung, Beratung und Begleitung sowie Stellenerhalt, Zusammenarbeit mit den Sozialämtern und Gemeinden und die Sicherstellung der weiteren Finanzierung durch Mitgliederbeiträge und Spenden. «Subventionen von Bund und Kanton fehlen nach wie vor gänzlich», bedauerte Baumgartner, der darauf hinwies, dass seit drei Jahren Sozialämter und Ratsuchende vermehrt den Kontakt zu Swiss Cross suchen würden.

Fünf Jahre Frontarbeit
Seinen Präsidialbericht abschliessend dankte Urs Baumgartner Silvia Hermann-Segmüller, Altstätten, die seit fünf Jahren als Geschäftsstellenleiterin mit grossem Engagement hervorragende Arbeit leiste, mit einem kleinen Präsent. Dank gebührte aber auch der die Geschäftsstellenleiterin unterstützenden Fachgruppe mit Theresa Wyss vom RAV Heerbrugg und den Arbeitgebervertretern Claude Stadler, Brigitte Lüchinger und Hansjörg Lehmann.

Spürbare Veränderung
Silvia Hermann versuchte eine Antwort auf das «Wie weiter» zu geben, seien in den vergangenen drei Jahren doch spürbare Veränderungen eingetreten. Der Verein Swiss Cross komme nicht darum herum, künftig genauer hinzuschauen und sich der Diskrepanz zwischen Arbeitsüberforderung und Arbeitslosigkeit noch stärker annehmen müssen. «Entweder wir finden einen Weg, oder wir machen uns einen», zitierte Silvia Hermann Hannibal, den Feldherrn der Antike. Sie freute sich über die Vermittelten, fragte sich aber dennoch besorgt, was wohl aus den verbleibenden zwölf Personen werde, die sich sehnlichst eine Arbeitsperspektive herbeiwünschen. Mit zwei konkreten Beispielen gab die Geschäftsstellenleiterin zu verstehen, dass die Schere zwischen workaholic, Überbelastung und Arbeitslosigkeit und Sinnlosigkeit immer weiter auseinanderklaffe.

Verlust in der Kasse
Kassier Leo Büchel, Rüthi, gab bekannt, dass Einnahmen von Fr. 14 802.60 (Mitgliederbeiträge, Beiträge der Gemeinden, Spenden und Gönnerbeiträge sowie Zinsertrag vom Vereinskonto) Ausgaben von Fr. 31 914.60 gegenüber stehen, was einem Ausgabenüberschuss von 17 112 Franken entspreche. Das Eigenkapital des Vereins Swiss Cross sei damit auf Fr. 38 746.37 geschrumpft. Der Jahresbericht des Präsidenten, der Geschäftsstellenleiterin und der Kassabericht wurden einstimmig gutgeheissen. Der Jahresbeitrag soll weiter 20 Franken für natürliche Personen und ab 50 Franken für juristische Personen betragen. Nach der Laudatio auf die scheidenden Vorstandsmitglieder beehrte Roger Wild die beiden auf der Mundharmonika mit einem Blues und leitete damit zum Apéro über.


Jahresanlass am Mittwoch, 11. Juni 2014

16.05.2014

WIN-WIN-SITUATIONEN AM ARBEITSPLATZ TROTZ KRISEN, STRESS UND KONFLIKTEN

Zwei Organisationen laden ein:

Der Verein Swiss Cross unterstützt im Rheintal die Vermittlung von Arbeitsplätzen für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung und stellt die Betreuung für den Eingliederungsprozess und die Begleitung für Arbeitgebende und Arbeitnehmende sicher.

Dem AGV Arbeitgeber-Verband des Rheintals sind derzeit 512 Mitgliederfirmen aus der Region mit insgesamt 15‘000 Beschäftigten angeschlossen.

«anneluega vor‘s brennt – heluega au unter Zytdruck»

Tiltanic – Improvisationstheater

Einige unerschrockene Improspieler auf der Bühne und ein grosses Wunschkonzert für das Publikum. Tiltanic greift unsere Anliegen auf und setzt sie in improvisierte Szenen und kleine Geschichten um.

Am Mittwoch, 11. Juni 2014 :

19.00 Uhr    Beginn Jahresanlass
21.00 Uhr    Apéro
Ort:      bühne marbach, Obergasse 5, in 9437 Marbach

Anschliessend Diskussion und Fragen


 

Auch Freiheit hat ihren Preis – Hauptversammlung vom 13. Juni 2013

27.06.2013

Am Donnerstag wählte der Verein swiss cross Brigitte Lüchinger und Hansjörg Lehmann in den Vorstand. Der Soziologe Peter Gross sprach zum Thema «In und out – die Lebenslotterie».

MAX PFLÜGER, Der Rheintaler vom 15. Juni 2013

Die Mitglieder des Vereins SwissCross trafen sich dieses Mal in den Räumen der Zünd Systemtechnik zur Hauptversammlung. Im Anschluss an die speditiv erledigten Vereinsgeschäfte zeigte der emeritierte St. Galler Soziologieprofessor Peter Gross in seinem Referat die soziokulturellen Hintergründe von psychischem Versagen in der Arbeitswelt auf und zeigte dabei: Die Freiheit hat ihren Preis. Zuvor verabschiedete die Versammlung die Vorstandsmitglieder Franco Schneller, Vertreter der Psychiatrie Süd, und Mike Zünd, Vertreter der Unternehmer. An ihre Stelle wurden Hansjörg Lehmann, Widnau, als Vertreter der Gemeinden und Sozialämter und Brigitte Lüchinger, Kriessern, als Vertreterin der Unternehmer gewählt. Als Soziologe geht Peter Gross die Betrachtung des psychischen Versagens aus der Sicht der soziokulturellen Gegebenheiten der heutigen Gesellschaft an. Verbunden mit TV, Handy und Internet sieht und hört der Mensch alles, aber er bringt es oft nicht mehr auf die Reihe und verliert den Überblick. «Das ist das Alzheimer unserer Gesellschaft», diagnostiziert er.

Der freie Markt ist brutal
Seit dem Mittelalter hat in unserer Gesellschaft ein Begriff die absolute Vormachtstellung erlangt: Freiheit. Doch auch sie kostet etwas. Fünf Preise zählt Gross auf: Freiheit bringt für viele Überforderung. Er erinnert an die Frage aus dem alternativen Kindergarten: «Müssen wir heute wieder tun, was wir wollen?» Zum Zweiten schliesst die Freiheit das Risiko der Wahl ein: Man weiss nie, ob man sich richtig entschieden hat. Drittens: Eine ungewisse Zukunft ist ein Qualitätsmerkmal der Freiheit, denn man ist nie sicher, wie sich die anderen entscheiden. Zum Vierten: Wählen ist immer Platzbesetzung. Mit meiner Wahl beschränke ich die Wahlmöglichkeit der anderen. Fünftens werden durch die Auswahl immer andere ausgeschlossen, der freie Markt ist brutal. Es gibt Menschen, die auf jede Bewerbung eine Absage bekommen.

Nach der Diagnose hat Peter Gross aber auch Anregungen zum Umgang mit den Benachteiligten: Vor allem will er nicht von psychisch Kranken reden, das tönt für ihn zu absolut, zu unabänderlich. Lieber hört Gross von psychisch Erkrankten, das beinhaltet die Änderung, gibt Perspektiven zur Heilung. Die ausgetrockneten Arbeitsmärkte zum Beispiel öffnen laut Gross Türen: Anstelle der Zuwanderung von aussen sähe er die Zuwanderung von innen: die Integration von Frauen, von Senioren und schliesslich auch von Behinderten in die Arbeitswelt.

Es braucht Gemeinschaftssinn
Der Liberalismus, fordert er, braucht eine Blutauffrischung. Er braucht die Zufuhr von neuem Gemeinschaftssinn, er braucht das Verständnis der Gewinner für die Verlierer, er braucht neue Empathie im Management. Ein gutes Übungsfeld für diese Qualitäten ortete der Redner in der Arbeit von SwissCross.


 

HV am Donnerstag, 13. Juni 2013 – In und Out – Die Lebenslotterie

01.06.2012

In der modernen Gesellschaft und Arbeitswelt wird dem Einzelnen viel abverlangt. Nicht alle sind gleichermassen in der Lage, dies zu tun. Nicht alle finden ihren Platz an der Sonne. Und nicht wenige geraten ins Out und finden aus eigener Kraft nicht zurück.

Re-Integration am Arbeitsplatz ist eine gesellschaftliche Aufgabe,von der Arbeitgeber sowie Arbeitskollegen gleichermassen profitieren.

Drei Organisationen laden ein:

Der Verein Swiss Cross vermittelt Arbeitsplätze für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung und stellt die Betreuung für den Eingliederungsprozess und die Begleitung für Arbeitgebende und Arbeitnehmende sicher.

Die St. Gallischen Psychiatrischen Dienste Süd sind eine öffentliche Fachinstitution für die umfassende psychiatrisch-psychotherapeutische Beratung, Behandlung und Betreuung psychisch kranker und behinderter Menschen in der Region.

Dem AGV Arbeitgeber-Verband des Rheintals sind derzeit 500 Mitgliederfirmen aus der Region mit insgesamt 18'000 Beschäftigten angeschlossen.
 

Am Donnerstag, 13. Juni 2013:

18.00 Uhr    Beginn der Hauptversammlung des Verein Swiss Cross
19.00 Uhr    öffentlicher Apéro
19.30 Uhr    Beginn des Fachreferats mit anschliessender Diskussion.

Ort:             Zünd Systemtechnik AG, Industriestrasse 8, in 9450 Altstätten

Referat:      Prof. Dr. rer. pol. Peter Gross, em. Ordinarius für Soziologie, 
                    Universität St. Gallen

Anschliessend Diskusstion und Fragen.


 

Psychisch gesund und leistungsfähig - Handlungsmöglichkeiten für Ihr Unternehmen

23.11.2012

21. November 2012, 16.00-18.30 Uhr
Auditorium der Firma Abacus Research AG in Wittenbach-St.Gallen

Wie kann ich als verantwortliche Führungsperson zum Erhalt der  psychischen Gesundheit meiner Mitarbeitenden beitragen? Wie erkenne ich psychische Belastungen frühzeitig und was kann ich tun, wenn ich eine solche Erkrankung bei einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter vermute? Wo erhalten Führungskräfte Unterstützung, wenn Mitarbeitende psychisch erkranken?

Teilnahmekosten:
CHF 50 für Mitglieder Forum BGM Ostschweiz und WISG Wirtschaft Region 
St.Gallen sowie für Netzwerkpartner der Bündnisse gegen Depression 
(AR, FL, SG) CHF 100 für übrige Teilnehmende.

Anmeldeschluss: 07. November 2012.
Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.


 

15.06.2012

Referat von Annette Nitsche

Leiterin Fachstelle Betriebliche Gesundheitsförderung

Referat "Betriebliche Gesundheitsförderung - ein Gewinn für alle Beteiligten"

Das interessante Referat vom 14. Juni 2012 steht Ihnen hier als pdf zur Verfügung.​​​​​​​


 

Hauptversammlung des Vereins Swiss Cross vom 14. Juni 2012

15.06.2012

Der Verein Swiss Cross führte bei der Zünd Systemtechnik AG in Altstätten die Mitgliederversammlung durch. Im Jahr 2011 haben 35 Menschen die Dienstleistungen von Swiss Cross in Anspruch genommen. Davon konnten 10 erfolgreich vermittelt werden. Robert Haller trat nach 12-jähriger Präsidialzeit zurück. Neu wurden Urs Baumgartner als Präsident und Nita Osmani als Verantwortliche Administration in den Vorstand gewählt.

 

Der Verein Swiss Cross wurde im Februar 2000 in Altstätten gegründet. Er unterstützt Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung bei der Reintegration in die Arbeitswelt, hilft beim Bewerbungsverhalten, vermittelt Stellen, setzt sich für den Erhalt gefährdeter Stellen ein, begleitet via Job Coaching Stellensuchende und betroffene Arbeitgebende.

Der Verein ist in den rheintalischen Gemeinden von Rheineck bis Rüthi tätig. Stellensuchende mit Wohnsitz in diesen Gemeinden können das Angebot von Swiss Cross in Anspruch nehmen.

Erfolgreiche Vermittlungen
Die Beratung und die Stellenvermittlung erfolgen durch Silvia Hermann-Segmüller, Mühlackerwerg 17a in Altstätten. Als ausgebildete Case Managerin, Job Coach CAS, Personalberaterin und eidg. dipl. Erwachsenenbildnerin stellt sie die Betreuung der Menschen und eine dauerhafte Begleitung für Arbeitgebende und Arbeitnehmende sicher. Im Jahr 2011 haben 35 Menschen die Dienstleistungen von Swiss Cross in Anspruch genommen. Davon konnten zehn erfolgreich vermittelt werden.

In ihrem Tätigkeitsbericht an die Versammlung machte Silvia Hermann-Segmüller auf die verschiedenen Interessen der betroffenen Menschen und der Arbeitgebenden aufmerksam. Sie verglich ihre Arbeit mit einem Spagat zwischen wollen und können. Die Arbeitgebenden wollen belastbare, leistungsfähige, innovative, gesunde und selbständige Mitarbeitende. Die Arbeitnehmenden wollen beweisen können, dass sie trotz ihrer momentanen Beeinträchtigung einen Gewinn für die Arbeitswelt sind. Grundsatzfrage wird immer sein, ob ein Arbeitgeber gefunden wird, der ihnen das Vertrauen schenkt und eine Chance gibt

Ausgabenüberschuss
Einnahmen von Fr. 34 037.55 wie Mitgliederbeiträge, Beiträge der Regionsgemeinden, Spenden, Kostenbeteiligungen sowie Zinserträgen stehen Ausgaben von Fr. 42 095.35 gegenüber. Dies ergibt einen Ausgabenüberschuss von Fr. 8 057.80, wie Vereinskassier Leo Büchel berichtete. Dies wird mit einmaligen Ausgaben für das neue Logo und die Homepage begründet.

Der Verein hat ausschliesslich eine gemeinnützige Zielsetzung. Die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Dem Verein gehören 276 Mitglieder an. Die Mitgliederversammlung legte den Beitrag auch für 2012 auf Fr. 20 für natürliche Personen und ab Fr. 50 für juristische Personen fest.

Neue Vorstandsmitglieder gewählt
Vereinspräsident Robert Haller ist nach 12-jähriger Aufbauarbeit zurückgetreten. Vorstandsmitglied Roger Wild verabschiedete Robert Haller mit einem Blues und mit Dankesworten. Als neuer Präsident wurde Urs Baumgartner, Altstätten, gewählt, der eine eigene Firma, die Signa AG in Altstätten, führt.

Die bisherigen fünf Vorstandsmitglieder Leo Büchel, Jürg Enderli, Remo Maurer, Franco Schneller und Roger Wild wurden für ein Jahr wiedergewählt.

Um den neuen Präsidenten von administrativen Arbeiten zu entlasten, wurde neu ein Ressort Administration geschaffen. Diese Aufgabe übernimmt Nita Osmani, Altstätten, die neu in den Vorstand gewählt wurde.

Wiedergewählt wurden auch die zwei Revisoren Marlene Hasler, Widnau und Thomas Ammann, Rüthi.

Dank
Robert Haller dankte den Vereinsmitgliedern, den Regionsgemeinden, den Spendern, den Arbeitgebenden, den St. Gallischen Psychiatrie-Diensten Süd und den Vorstandsmitglieder für die Unterstützung und das Vertrauen. Silvia Hermann-Segmüller dankte er für ihre kompetente Arbeit und Karl Zünd für das gewährte Gastrecht und die seit Jahren gewährte Unterstützung.


 

Referat von Dr. Arno Bindl

13.06.2011

Oberarzt, Psychiatrie-Zentrum Rheintal

Referat "Arbeitsausfälle und Einschränkungen durch psychische Erkrankungen."

Das interessante Referat vom 9. Juni 2011 steht Ihnen hier als pdf zur Verfügung.